Philosophie „Gemüse mit Herz“

Die Viel­falt der Feld­früchte, die heut­zu­tage nahezu ver­lo­ren gegan­gen ist, und damit auch die Viel­falt des Geschmacks sind mir eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Kein Mensch, der je alte Toma­ten­sor­ten pro­biert hat, kann die super­halt­bare geschmacks­fade Hybridtomate aus den Super­märk­ten mehr mit Genuss essen. Was nicht indus­trietaug­lich und wirt­schaft­lich ren­ta­bel ist, ver­schwin­det vom Lebens­mit­tel­markt. Dabei haben bei­spiels­weise Ker­bel­rü­ben oder alte Bete-Sorten einen Geschmack, der sei­nes Glei­chen sucht.

Aus die­sen Grün­den setze ich auf Viel­falt statt Mas­sen­ware! Für mich ste­hen bei mei­ner Tätig­keit nicht der maxi­mal mög­li­che Pro­fit und die damit ein­her­ge­hende Aus­beu­tung von Natur und Res­sour­cen im Mit­tel­punkt – son­dern der Erhalt sowie der Geschmack ver­schie­de­ner Gemü­se­ar­ten. Die „Pro­dukte“ sind mit viel lie­be­vol­ler Hand­ar­beit und selbst­ver­ständ­lich bio­lo­gisch erzeugt – sozu­sa­gen „hand­ge­mach­tes Gemüse“ für jeden, der den bewuss­ten Umgang mit Natur und Lebens­qua­li­tät schätzt.